Herzlich willkommen im Kirchenbezirk Waiblingen!

Dekan Timmo Hertneck

 

 

 

 

Wir begrüßen unsere neuen Vikarinnen und unseren neuen Vikar

von links nach rechts:

Wir freuen uns sehr, dass wir seit 1. April 2016 wieder Verstärkung bekommen haben und begrüßen sehr herzlich

Vikarin Susanne Kreuser (Michaelskirche Waiblingen)
Vikarin Judit Feser (Kirchengemeinde Korb)
Vikarin Regina Melchionda (Kirchengemeinde Großheppach)
und Vikar Micha Repky (Kirchengemeinde Fellbach).

Für die 2 1/2 jährige Ausbildungszeit hier im Kirchenbezirk Waiblingen wünschen wir ihnen gute und erfahrungsreiche Begegnungen, viel Kraft und Mut für das Neue und Gottes reichen Segen!


Konfirmation 2016


Noch zu DDR-Zeiten besuchten wir in der Vikariatszeit einige Kirchen in kleinen thüringischen Dörfern. Es waren allesamt trotz des zum Teil beträchtlichen Renovierungsbedarfs Schmuckstücke. Bei genauerem Hinsehen entdeckten wir an einigen Bänken viele ins Holz eingeschnitzte Namen und zum Teil auch die dazugehörigen Jahreszahlen. Es waren ausnahmslos Zahlen um das Jahr 1900. Hier sitzen schon immer die Konfirmandinnen und Konfirmanden, erklärte uns der Pfarrer. Und wir schauten uns lachend an, denn alle schienen dasselbe zu denken: Sie brauchten wohl eine Beschäftigung während des Gottesdienstes.

Auch wenn Konfirmanden manchmal nachgesagt wird, dass sie sich im Gottesdienst nicht ganz konform verhalten, hatte ich ehrlich gesagt noch nie das Problem, dass Konfis mit einem Messer in die Kirche kamen und ich sie vom Schnitzen abhalten musste. So schlecht ist unsere Jugend also gar nicht und schon gar nicht so anders als vor 100 Jahren.

Im Gegenteil, es ist ein großer Schatz unserer Gemeinden, dass junge Menschen sich nach wie vor – aus welchen persönlichen Gründen auch immer - auf den Weg zur Konfirmation machen. Und es ist ein großes Privileg, sie begleiten zu dürfen in dieser Zeit, in der so viele Lebensfragen aufbrechen und der Glaube nicht theoretisch bleiben kann, sondern eben diesen Fragen standhalten muss. 

Darum erschöpft sich Konfirmandenunterricht nicht im Fürwahrhalten christlicher Glaubenssätze, sondern ist ein Entdecken, was sich verändert, wenn mein Leben und auch unsere Welt im Licht Gottes stehen.

Und nun werden diese in die Kirchenbänke eingeritzten Namen sogar zu einem schönen Sinnbild. Das Holz bewahrt die Namen - bestimmt schauen die Enkel und Urenkel immer wieder, wo der Opa und die Oma geschnitzt haben. Und wenn schon das Holz unsere Namen so lange bewahren kann, wie viel mehr ist es, wenn Jesus sagt: „Freut euch aber, dass eure Namen im Himmel geschrieben sind.“ (Lukas 10, 20b)

Mein Name – und gemeint ist mein Leben - hat seinen Ursprung im Himmel, ist dort unvergessen und unauslöschlich. Und ich darf lernen, mich als ein Himmelskind zu sehen, geliebt trotz aller Fehler, mit Lebenskraft und Hoffnung ausgestattet für alle schweren Zeiten, die mir im Leben begegnen und mit einer großen Freude beschenkt, dass ich mir meinen Wert nicht selber schaffen muss, sondern immer wieder von neuem von meinem Schöpfer zusprechen lassen darf.

So ist der Konfirmandenunterricht eine Zeit, in der ich lernen darf, mich als Himmelskind zu sehen. In der Konfirmation sagen die Konfirmandinnen und Konfirmanden ihr Ja zu dem Ja, das Gott schon immer zu ihnen gesprochen hat. In diese Sinne wünschen wir allen Himmelskindern einen fröhlichen und gesegneten Konfirmationstag!

Pfarrerin Irmgard Kaschler, Referentin des Dekans im Kirchenbezirk Waiblingen

Meldungen aus unserer Kirchengemeinde alle

Sonntagsgedanken zum 11. September 2016

Glück

Es war einmal ein Prinz im Märchenland, der träumte für sein Leben gerne. Er liebte es, auf einer bunten Blumenwiese in der Nähe des Schlosses im Gras zu liegen und in den Himmel zu schauen. Und er träumte von weißen Schlössern mit hohen Spiegelfenstern und Türmen. Als der alte König starb,...

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31.07.16 Waiblinger Orgelsommer

Insgesamt sechs Konzerte an sechs Sonntagen in den Schulsommerferien!

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  • Meldungen aus der Landeskirche

  • „Reformation ist auch ökumenisch“

    Wie feiern die Partnerkirchen der württembergischen Landeskirche das Reformationsjubiläum? Was bedeutet Reformation für sie? Hannah Stickel hat sich bei den Teilnehmern der internationalen Konsultation, die derzeit im Stuttgarter Hospitalhof stattfindet, umgehört.

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  • Migration und Alter

    Zu einer engeren Zusammenarbeit von Landeskirchen, Diakonie und kirchlichen Werken im Engagement für älter werdende Migranten hat der Bildungsdezernent der Evangelischen Landeskirche in Württemberg, Oberkirchenrat Werner Baur, aufgerufen. „Wir werden unsere Probleme nicht einzeln und vereinzelt lösen können“, sagte Baur am Freitag in Stuttgart zum Auftakt der Tagung „Migration und Alter“.

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  • „Die Welt braucht Frieden“

    „Die Familie Jesu reicht weit über Stuttgart und die württembergische Landeskirche hinaus – Gott sei Dank!“ Mit diesen Worten begrüßte Prälatin Gabriele Wulz die Gäste der Partnerschaftskonsulation beim Eröffnungsgottesdienst am Donnerstagabend, 22. September, in der Stuttgarter Leonhardskirche. Noch bis zum kommenden Dienstag sind 50 Vertreterinnen und Vertreter von 25 Kirchen aus aller Welt in Stuttgart zu Gast.

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