Sonntagsgedanken zum 8. September 2019

Feste feiern und feste feiern

Feste sind lebensnotwendig, sie machen Freude und schenken Kraft. An Festen, gleicher welcher Art, begegnen wir einander. Vielleicht mit einem Gläschen Wein in der Hand, wie bei den zahlreichen Wein- und Kelterfesten, die in diesen Tagen gefeiert werden.

Denken wir über Vereins-, Stadt- und Gemeindefeste hinaus an die ganz persönlichen Feste. Darauf freuen wir uns im Voraus, überlegen, wen wir einladen, was es zu essen und trinken geben soll, welche Programmpunkte das Fest zu einem besonderen werden lassen. 

Und es gibt die stilleren Feste, die uns in Beziehung bringen mit anderen, mit Gott, mit uns selbst. Ich denke an gottesdienstliche Feiern, an Tauffeiern, an  Trauerfeiern. Zu letzterem fällt mir gerade ein Buchtitel ein „Das letzte Fest“. Und darin geht es beileibe nicht  nur um Tod und Trauer, sondern um das
Leben.

„Unser Leben sei ein Fest,
Jesu Geist in unserer Mitte,
Jesu Werk in unseren Händen,
Jesu Geist in unseren Werken.
Unser Leben sei ein Fest
in dieser Stunde und jeden Tag“

so heißt es in einem Lied, das immer wieder mal auch im Gottesdienst gesungen wird. Das Leben, ein einzig großes Fest vom Lebensbeginn bis zum Lebensende und vielen Festen zwischendrin.

Da werden ganz aktuell im Rahmen der Heimattage Baden-Württemberg in Winnenden vom 06. – 08. September 2019 die Landesfesttage mit dem großen Landesfestumzug gefeiert.

Und welchem Fest sehen Sie in diesen Tagen, vielleicht am Wochenende entgegen? Möge es ein lebendiges und von Gottes Geist erfülltes Fest sein, wo und wie und mit wem auch immer.

In diesem Sinne wünsche ich Ihnen ein segensreiches Wochenende!

Brigitte David,  Gemeindereferentin in der katholischen  Seelsorgeeinheit Winnenden mit Berglen,
Schwaikheim mit Bittenfeld und Leutenbach